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Datenquelle: NOAA NCDC Graphik (transponiert auf 1951-1980-Norm): Climatepatrol

Klimatologe Dr. Roy W. Spencer von der ‘University of Alabama’ stellt öffentlich und scharfzüngig Fragen zu einem allgemein anerkannten, linearen Aufwärtstrend der Globaltemperatur der vergangenen 30 Jahre, was menschlichen Aktivitäten zugeschrieben wird, und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 90%.

1) Warum weisen sämtliche der 20+ IPCC-Klimamodelle mehr Sensitivität gegenüber dem totalen Feedback der Wolken auf als in veröffentlichten Schätzungen von Wolken-Feedbacks des Realklimas zu lesen ist (Gregory, J. Climate, 2006)? …

2) …und in Bezug auf eben diese auf Beobachtungen beruhenden Schätzungen von (etwas) positiven Wolken-Feedbacks: Woher wissen Sie, dass diese Veränderungen der Wolkenverteilung, welche während Temperaturänderungen beobachtet wurden, tatsächlich “Feedbacks” sind? …

3) … wir sind uns alle einig, dass sich seit den siebziger Jahren eine starke Erwärmung der globalen Durchschnittstemperatur eingestellt hat. Aber woher nehmen Sie die Gewissheit, dass dies nicht etwa das Resultat einer kleinen, natürlichen Veränderung der Wolkenbedeckung sein kann? Und wie kommt es, dass die dekadische Oszillierung der thermohalinen Zirkulation im Pazifik(Pacific Decadal Oscillation PDO) ausgerechnet im 1977 in einen anderen Modus wechselte, was etwa der Zeit entspricht als die Erwärmung anfing? …

Fakt ist, dass wir schlicht und einfach NICHT wissen, wieviel der vergangenen Erwärmung natürlichen Ursprungs ist, und zwar ganz einfach deshalb, weil wir nicht genügend abgedeckte Wolkenbeobachtungen bis zurück in die siebziger Jahre (und früher) zur Verfügung haben, um langfristige Veränderungen in der Wolkenbedeckung mit einer erforderlichen Genauigkeit von +/- 1% oder weniger zu ermessen.

Die selbe Unsicherheit im Zusammenspiel von Ursache und Wirkung besteht eigentlich auch bei irgend einer andern Klimavariablen, zum Beispiel beim Wasserdampf, unserem wichtigsten Treibhausgas. Eine kleine Veränderung in den Niederschlägen …

…Die sehr hohe Konfidenz (90% oder “very likely”), mit der das IPCC seine Erklärung eines weitgehend menschlichen Ursprungs für die Erderwärmung angibt, kann nicht durch wissenschaftliche Erkenntnise gerechtfertigt werden. Diese Sicherheit ist nicht viel mehr als ein Ausdruck des Glaubens dafür, dass die Wissenschaftler die Ursachen von Klimavariabilität verstehen, was ganz klar nicht der Fall ist. …

Lesen Sie here at icecap.us den ganzen offenen Brief.

Was für ein Zufall! Gerade vor 2 Wochen stellte ich in Frage warum das IPCC zu 90% sicher ist, dass der menschliche Einfluss mehr als 50% der Erwärmung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausmacht. (wobei ja die steigende Konzentration von CO2 den grössten Teil davon ausmachen soll) und schob gleich nach wie sie sogar zu 90% sicher sein können, dass die Temperatur bis 2100 um mindestens 1.5°C weiter steigen wird,., basierend auf Beobachtungen der vergangenen Jahrzehnte und gemäss den erwarteten Sensitivitäten des Klimasystems auf die sich anreichernden CO2-Konzentrationen..

Danke, Mr. Spencer, für diese Bestätigung dass die Rechnung nicht aufgehen kann. Ich möchte Ihre rhetorische Frage aufgreifen (Zitat): “Doesn’t it seem like (another) coincidence that the Pacific Decadal Oscillation (PDO) just happened to shift to a different mode in 1977?” und frage mich, ob die PDO nicht soeben einen Sprung zurück gemacht hat? Könnte es sein, dass ein solcher Klimasprung die Ursache dessen ist, dass wir zur Zeit eine der bisher stärksten El Ninas haben, ein Resultat aus aufsteigendem kalten Wasser im Pazifik, was eine andere Verteilung von Wetter und Temperatur auf dem Globus bedeutet? In Kombination mit der derzeit lahmen Sonne führt dies offensichtlich zu einer Abkühlung.

You bet!

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http://icecap.us/images/uploads/THE_GREAT_PACIFIC_CLIMATE_SHIFT_II.pdf
Und hier ist das Original-Paper: http://www.pnas.org/cgi/reprint/101/12/4136.pdf