HadCRUT3 Globaltemperatur Index 1850-2008

HatCRUT3 ist der globale Temperaturindex gewichtet auf die Ausdehnung von Meeren und Kontinenten, des Hadley Metoffice in Grossbrittannien.

Ich werde in einem späteren Beitrag versuchen, die drei Globalindices von GISStemp, HadCRUT3 und NCDC in eine Graphik zusammenzufassen. Dabei werde ich sie auf die Basisperiode des 20. Jahrhunderts 1901-2000 abstimmen. (Die drei Netzwerke haben verschiedene Basis- oder Referenzperioden 1951-1980, 1961-1990 und 1901-2000). Es gab da kürzlich etwas Verwirrung betreffend der Vergleichbarkeit der verschiedenen Temperaturreihen.

Her sind die Temperaturanomalien in Bezug auf diesen Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts für die drei Oberflächenmessnetze für das 1. Quartal 2008.

GISStemp HatCRUT3 NCDC

Januar 0.13 0.19 0.20

Februar 0.27 0.32 0.38

März 0.68 0.56 0.70

1, Quartal 2008 0.36 0.36 0.43

Übrigens, “the great pacific climate shift“, der Klimasprung um 1976-1978, welcher von einigen Klimawissenschafter für einen grossen Teil der Erwärmung während der achtziger Jahre verantwortlich gemacht wird, kann man here auf Englisch begründet sehen. Zusätzlich hat ein Wetterfrosch bei Oekologismus.de noch auf die Möglichkeit eines absoluten Solarminimums aufmerksam gemacht.

Später möchte ich auch zur Diskussion stellen, warum man bei gewissen Graphiken mit historischen Temperaturreihen den Eindruck gewinnt, die globale Erwärmung gehe weiter, bei anderen nicht.

see this graph by noaa: Hier kann ein Vergleich zwischen Bodenstationen und mittlerer Troposphärentemperaturen mittels Sateliten ersehen werden.

Die climate research unit informiert here dass das Netzwerk HatCRUT2 seit Januar 2006 ersetzt wird durch HatCRUT3. Die alte Version ist here noch ersichtlich, sie wird jedoch nicht mehr nachgeführt. Ich hoffe dies ist für’s Erste hilfreich.

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One Response to “HadCRUT3 Globaltemperatur Index 1850-2008”

  1. Wetterfrosch says on :

    Alaska ist ein guter Indikator für die PDO, eine gute Zusammenfassung findet man bei http://www.klimanotizen.de/html/newsletter_12.html .
    Hier noch eine interessante Diskussion zum Thema AMO/PDO, zum vermuteten Zusammenspiel der Oszillationen der Ozeane.
    http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzconfig.pl?noframes;read=1121019
    Da es Satellitendaten erst seit 30 Jahren gibt, sind nur die Bodenmesswerte vom letzten Wechsel der “great pacific climate shift” bekannt. Sollte der Wechsel erfolgt sein – was man erst in einigen Jahren sicherer weiß – sollten auch die Veränderungen besonders in der wieder zunehmenden Polarvereisung sichtbar sein: http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/ . Ein Blick auf die Meereis-Anomalie zeigt, dass dieser Gedanke durchaus gerechtfertigt ist.

    MfG

    ANTWORT: Vielen Dank fuer Deinen aufklaerenden Kommentar mit Links. Es wird Zeit, dass der natuerliche Teil der globalen Erwaermung ans Tageslicht kommt.
    mfG
    Climatepatrol

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